HOKA ONE ONE SpeedGoat 3 vs. HOKA ONE ONE SpeedGoat 2

Der HOKA ONE ONE SpeedGoat stammt von Karl 'Speedgoat' Meltzer, Weltrekordhalter des 100-Meilen-(!) Trail-Rennens. In diesem Schuh steckt alles, wofür Hoka steht: eine bequeme Dämpfung der Zwischensohle und der "Metarocker" für einen ruhigen Lauf und ein sicheres Gefühl, denn Ihr Fuß ist angenehm im Schuh "eingeschlossen". Sowohl bergauf als auch bergab werden diese Eigenschaften dem Trail-Läufer gerecht.

Zurück zu den Grundlagen:

Die erste Version des Speedgoat wurde 2015 eingeführt. Dieser Trailschuh hatte eine sehr gute Dämpfung und auch der Grip war gut. Allerdings gab es vor allem Kommentare zur Passform, die für viele Läufer keineswegs geeignet war.
Der Speedgoat 2, der 2017 eingeführt wurde, war in vielerlei Hinsicht bereits eine Verbesserung. Der komplette Schuh wurde überholt und das Ergebnis war ein fast perfekter Trailschuh. Trail Runner Gerton von Hoka ist einige längere Trails damit gelaufen, darunter einen von 65km mit einem Höhengewinn von 3500 Metern, der ihm sehr gut gefiel.

SpeedGoat 3 vs. SpeedGoat 2

Die komplette Sohle ist genau die gleiche wie beim Speedgoat 2. Denn was gut ist, muss nicht verändert werden! Die komfortable Zwischensohlendämpfung in Kombination mit der Vibram© MegaGrip Hi-Traction-Laufsohle bietet viel Komfort und ein Gefühl der Zuverlässigkeit auf verschiedenen Oberflächen. Die Noppen sind 5mm lang und bieten einen guten Halt.
Die großen Unterschiede, und somit auch die Verbesserungen des Schuhs, bestehen im Obermaterial. Was nicht sofort auffällt, aber eine große Verbesserung ist, dass die Zunge am Obermaterial befestigt ist.

Da im oberen Teil etwas mehr Material verwendet wird, umschließt es den Fuß besser. Die Kombination aus Zunge und Ob erwerk, die den Fuß umschließt, sorgt für ein angenehmes Gefühl und auch für das Vertrauen, dass Ihr Fuß während des Bergablaufes auch an seinem Platz bleibt.

 

Keine separaten Breiten verfügbar

Schließlich gibt es noch ein paar Bemerkungen, die nicht vergessen werden sollten. Wie bei fast allen Hoka-Schuhen ist der Zehenraum etwas begrenzt und der Schuh im Vorfußbereich recht eng. Der Speedgoat 3 ist nicht in unterschiedlichen Breiten erhältlich und es ist daher ratsam, die Passform gründlich zu testen. Diejenigen, die mit Hoka vertraut sind, werden diese Schuhe jedoch unbesorgt tragen können.

Ein wichtiger Tipp ist es, zu sehen, welche Art von Einlegesohle geliefert wird. Die Standard-Einlegesohle des Speedgoats ist ziemlich dick, jedoch hat der Schuh eine sehr gute Dämpfung und das zusätzliche Material der Einlegesohle ist nicht unbedingt erforderlich. Zusätzlich zu dem Mehr-Gewicht, das damit verbunden ist, bietet sie auch weniger Platz. Eine dünnere Einlegesohle schmälert den Komfort nicht, sondern im Gegenteil; der Schuh wird etwas leichter und bietet mehr Platz!

Fazit

Der Speedgoat 3 ist ein ausgezeichneter Trailschuh mit super Dämpfung und guter Haftung auf verschiedenen Oberflächen. Die Änderungen am Schaft des Schuhs sorgen für eine bessere Fixierung des Fußes im Schuh. Das Mehrgewicht von +/- 20 Gramm ist selbstverständlich, da es keine negativen Folgen für den Lauf selbst hat.
Hoka hat sich bewusst für diese Veränderungen entschieden, und was uns betrifft, hat sich der Schuh verbessert, wenn man bedenkt, wie der Schuh um den Fuß herum passt und auch in Bezug auf die Haltbarkeit des Schaftes.